claVis − multikompatible Schnittstelle für Windkraftanlagen
claVis ist eine individuelle multikompatible Schnittstelle, die den Zugang zu effektivem Monitoring aller eingesetzten Windkraftanlagen öffnet und dies herstellerunabhängig. Damit sind alle erfassten Betriebszustände und Außeneinflüsse auf Tastendruck und Mausklick abrufbar − in Echtzeit.
Das bietet claVis:
- Datenbanksystem mit multikompatiblem Interface, das sich individuell an die Windparkstruktur des Windparkbetreibers anpasst
- öffnet alle Kommunikationsschnittstellen der jeweiligen Anlagen für den komfortablen und umfassenden Informationszugang
- es nimmt ausnahmslos alle vor Ort erfassten und abgelegten Daten kontinuierlich in sein Datenbanksystem auf, dies umfasst Informationen zu Zählerstand, Betriebszustände und −temperaturen
- liefert eine entscheidende Informationsbasis für proaktives Fault-Management sowie für ein wirksames Produktivitäts-Controlling und gezielte Parametrierung der Steuerungssysteme
Dem Betreiber stehen somit auf Abruf stets umfassende aktuelle Informationen über Leistung, Funktion, Effizienz und äußere Standortbedingungen zur Verfügung − chronologisch nachvollziehbar. Der Zeitraum der Datenhaltung kann betreiberindividuell konfiguriert werden. Es ist offen für die Anbindung an alle verbreiteten IT−Anwendungen zur Auswertung der Informationen − zum Beispiel für Projecting−, Reporting− oder Instandhaltungsaufgaben.
Windkraftanlagen sprechen nicht die selbe Sprache
Deutsche Windparks sind in der Regel "gewachsene Konstellationen", in denen Windkraftanlagen unterschiedlichster Hersteller zusammenwirken. Alle Rotoren drehen sich zwar im selben Wind und speisen ihr Produkt in ein verbindendes Netz − aber dann ist Schluss mit den Gemeinsamkeiten!
Die Systeme der einzelnen Hersteller mit ihren spezifischen Steuerungs- und Softwarekon-
zepten kommunizieren in verschiedenen
"Sprachen" und jedes einzelne über eine ganz eigene Schnittstelle. Folglich muss der Betreiber seine Anlagen über
die jeweiligen Hersteller-individuellen IT-Systeme überwachen. Das wurde bislang "wenn auch zähneknirschend" hingenommen,
selbst wenn es ein gezieltes Monitoring kompliziert, ineffektiv und wenig sicher macht.
Der norddeutsche Windenergie-Anbieter N betreibt 25 Windparks:
- An 25 Standorten sind insgesamt 170 Windkraftanlagen von 6 unterschiedlichen Herstellern im Einsatz.
- Remote-Monitoring und -Steuerung erfolgen über 4 unterschiedliche Zugangs-Systeme.
- Daten können nur "stichprobenartig" abgegriffen werden. Die Einwahl in das Telefonnetz verursacht erhebliche Leitungskosten.
- Ein Remote-Zugriff besteht nur für einen sehr begrenzten Teil der vor Ort erfassten und gespeicherten Betriebsdaten.
- Eine automatische Zusammenführung der Informationsdaten aller Systeme in einer verbindenden IT-Anwendung war bislang nicht möglich.
Daraus ergibt sich folgende Aufgabe für claVis
Zählerstände können auf Tastendruck abgerufen, Fehlfunktionen proaktiv erkannt und behoben werden, bevor ihre Auswirkungen
zu Störungen führen. Auf diese Weise können Sie über alle Systemzustände in Echtzeit "im Bilde" sein
und auf wechselnde Umgebungsbedingungen kann zeitgerecht reagiert werden − das sind Grundanforderungen
an ein effektives Monitoring, und dieses widerum ist eine
zentrale Voraussetzung für den wirtschaftlichen und sicheren Betrieb eines Windparks. Die Aufgabe heißt folglich:
Die erfassten und gespeicherten Daten aller Systeme, Systemvarianten und Herstellerspezifikationen über einen
gemeinsamen Zugang auf einer verbindenden Monitoring-Plattform zusammenführen.