http//www.quantec-networks.de/portrait/vita/?L=1%27

Kernkompetenz: Entwicklung und Produktion intelligenter Gefahrenfeuer-Systeme

2000: Firmengründung

Lars Hohaus lässt die Quantec Networks GmbH als Entwicklungsunternehmen eintragen.

Zu diesem Zeitpunkt verfügt der Gründer bereits über einige Jahre Erfahrung in der Auftragsentwicklung – unter anderem eines MP3-Player-Typs – und betreut einen kleinen, gefestigten Kundenstamm.

2002: Individuelle Softwareentwicklung

Die Quantec Networks entwickelt ganzheitliche Steuerungen für Einrichtungen der Bäder- und Gastronomiebranchen und deren Anlagen-Hersteller – unter anderem die Kompaktsteuerung TouchTerminal 1 mit »visueller Bedienerschnittstelle« für komplexe Audio-, Licht- und Klima-Funktionen in Wellness-Erlebniszonen.

Darüber hinaus konzentriert sich Quantec auf individuelle Softwareentwicklung und entsprechende Programmierung von Controllern in Multischaltern.

Auf der Kundenliste stehen neben der KBL-Solarien AG auch Hoesch, Deckelmann, Palme sowie namhafte Hotels, wie das Schweizer Kempinski.

2004: TouchTerminal 4

Lars Hohaus bringt das TouchTerminal 4 zur Serienreife. Mit der Solariensteuerung, einschließlich Einbindung eines Hauttypen-Messgerätes und Schnittstelle zu einer Rechnereinheit für die Erstellung individueller Besonnungspläne, festigt das junge Unternehmen seinen Erfolgskurs.

Lars Hohaus und Vincent Kessler führen ihr Wissen und Können in ersten Projekten mit Erfolg zusammen. Aus der sporadischen Kooperation zweier Individualisten wächst Kontinuität.

2005: Erste gemeinsame Projekte festigen die Zusammenarbeit

Das erste größere Projekt beider, ein Gerät, mit dem Geldscheine zuverlässig auf Echtheit geprüft werden können, beginnt mit einem gemeinsamen viermonatigen Mess-, Analyse- und Auswertungsmarathon.

Mehr als fünfzehn verschiedene, zueinander in Beziehung stehende Merkmale zeigt das Auswertungs- und Analysetool auf, wenn ein Geldschein analysiert wird. Für jede Währung gelten andere und wieder neu zu erhebende Parameter. Das Produkt, das später auf den Markt kommen wird, ist kaum größer als ein handelsübliches Mobiltelefon, mobil sowie stationär gleichermaßen einsetzbar und für Banknoten fast aller Währungen programmierbar.

Darüber hinaus werden Steuerungen für Wellnessanlagen für die kommenden Jahre weiterhin eine bedeutende Rolle im Unternehmen spielen, während sich parallel mit ersten Kontakten zur Windenergiewirtschaft ein weiterer Zweig erschließt, der das Portfolio der Quantec Networks maßgeblich bereichern soll.

Vincent Kessler startet mit der Entwicklung von claVis, einem IT-basierten Komunikationssystem, das ein Remote-Monitoring für Windparks auch dann ermöglicht, wenn darin Anlagen unterschiedlichster Hersteller mit entsprechend vielfältigen Datenaufnahme- und -verarbeitungssystemen jeweils individueller Schnittstellen eingesetzt sind.

Dieser »Universalschlüssel« ist ein Novum in der Branche und bis heute einzigartig. Die Möglichkeit der zentralen Überwachung gesamter Windparks gilt als entscheidender Wirtschafts- und Sicherheitsfaktor für jeden Betreiber.

2006: Pilotinstallation von claVis

Erweiterte Pilot- und Testinstallationen von claVis erfolgen in immer größeren Windparks.

In Vienenburg wird die erste Produktionsstätte für Serienfertigung eingerichtet.

Das Interludium200, ein Inline-Audiogerät für individuelle Gestaltung von Telefonwarteschleifen, erlangt Serienreife.

2007: Entwicklung eines neuartigen LED-Hindernisfeuers

Lars Hohaus und Vincent Kessler übernehmen als Gesellschafter gemeinsam die Geschäftsführung der Quantec Networks GmbH, die inzwischen ihr Portfolio um Produktion und Vertrieb erweitert hat.

Das Unternehmen gewinnt den schwäbischen Windparkbetreiber NATENCO Natural Energy Corporation GmbH mit gut 450 Anlagen als Kunden.

Der Grundsatz, die Sache ihrer Kunden zur eigenen Sache zu machen, erweist sich einmal mehr als Erfolgsfaktor. Inzwischen Insider der Windkraftbranche, erkennen die beiden Impulsgeber der Quantec Networks eine weitere Technologie-Lücke:

Die Unzulänglichkeiten der bis dahin in Windparks eingesetzten Hindernisfeuer. Was liegt näher, als diesen mit einer Eigenentwicklung entgegenzutreten? Die Idee der QFW-LED-Befeuerung ist geboren.

2008: LED-Hindernisfeuer gehen in die Serienproduktion

Das erfolgreiche Jahr 2008 konnte die Quantec Networks GmbH mit dem Durchbrechen der 1,5 Mio.-Euro-Umsatzmarke beenden.

Das Quantec Networks LED Hindernisfeuer QFW 1 wird zertifiziert und geht in die Serienproduktion.

Darüber hinaus erfolgt die Entwicklung der Q6-Box, einer Blitzschlag-Überwachungseinrichtung für Windsensoren.

Aus der Idee, Technik für mehr Lebensqualität zu gestalten und zu unterstützen, ist inzwischen ein Unternehmen gewachsen, das sich im Markt etabliert hat und dessen 15 festangestellte Mitarbeiter die verbindende Idee der beiden Geschäftsführer, nämlich kompromisslose Qualitätsorientierung, leben und repräsentieren.

2009: Entwicklung der nächsten QFW-Generation

Das Quantec-Networks-Büro in Hannover expandiert und zieht um in die Oldenburger Allee. In diesem Zusammenhang führt die Quantec Networks ein umfassendes ERP-System ein.

Gemeinsam mit den inzwischen 15 Mitarbeitern beginnt die Entwicklung der nächsten QFW-Generation, diese wird auch mit Funkkommunikation ausgestattet sein.

Das Engagement in der Windenergiewirtschaft hat sich zwischenzeitlich zum Hauptzweig des Portfolios entwickelt.

2010: Erste Messebeteiligung

Die Quantec Networks hat sich in der Windenergiewirtschaft etabliert und stellt erstmals auf der HUSUM WindEnergy aus. Hier präsentiert das Unternehmen die Prototypen der nächsten Gefahrenfeuer-Generation auf der HUSUM WindEnergy 2010. Das Programm erfährt eine enorme Resonanz, und das Interesse seitens der WEA-Betreiber übertrifft alle Erwartungen.

Die Entwicklung der LED-Systeme zur Serienreife wird mit Hochdruck vorangetrieben.

Parallel erweitert die Quantec Networks die Produktionsstätte und verstärkt die Administration am Standort Vienenburg.

In Hannover wird der Bereich Entwicklung ausgebaut.

Alexander Gerdes übernimmt die Vertriebsleitung.

2011: Die Energiewende in Deutschland gibt einen weiteren Schub

Quantec Networks treibt die Entwicklung innovativer Systeme für mehr Effizienz und optimierte Automatisierung in der Windenergieerzeugung weiter voran.

Unter dem Eindruck der Nuklearkatastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi verlässt die deutsche Bundesregierung ihre energiepolitische Haltung, die sich bis dahin auf den Erhalt und Ausbau der Atomkraft stützte.

Die Energiewende wird eingeleitet und gibt der Nutzung regenerativer Energiequellen einen enormen Schub. Entsprechend dem forcierten Ausbau der Windenergie erlebt die Quantec Networks einen Nachfrage-Boom.

Neben diversen Updates des Echtzeit-Monitoring-Systems claVis entwickelt die Quantec Networks weitere IT-Systeme, welche die Sicherheit und die Effizienz von Windenergieanlagen maßgeblich unterstützen.

Dazu zählt unter anderem die kompakte Leistungsfaktorregelung, integriert in eine Bachmann-Steuerung.

Pfannenberg nimmt Quantec-Hindernisfeuer in sein internationales Vertriebsprogramm auf.

Am Standort Vienenburg der Quantec Networks entsteht eine 36 Meter lange geschlossene Teststrecke für die Justierung von Gefahrenfeuersystemen.

2012: Lösungen für die Direktvermarktung

Zentrales Thema werden Lösungen für die Umsetzung der MaPrV-Forderungen nach Fernsteuerbarkeit von Windparks durch Direktvermarkter.

Direktvermarktungs-Strategien stehen im Zentrum der Entwicklungen des Jahres 2012.

Die MVV Energie AG, einer der zehn größten Anbieter von Energiedienstleistungen und sechstgrößter Stromversorger in Deutschland, bietet zusammen mit der Quantec Networks eine Lösung für die bedarfsgerechte Fernsteuerbarkeit von Windparks durch Direktvermarkter an: Das gemeinsame Projekt »directEx« öffnet Windparkbetreibern in diesem Zusammenhang auch den Zugang zur erhöhten Managementprämie.

Dahinter steht das System QDR, der Quantec-Direktvermarktungsregler. Als Projektpartner kann Quantec namhafte Unternehmen der Windenergiewirtschaft gewinnen, darunter GE (General Electric), Nordex, SeebaWIND, Availon, Bachmann und energy & meteo systems.

Mit dem eigenen Vertrieb des QDR erschließt Quantec Networks zum Jahreswechsel 2012/2013 innerhalb weniger Wochen über 100 deutsche Windparks für die bonusgeförderte Fernsteuerung durch Direktvermarkter.

2013: Kombifeuer gehen an den Start

Entscheidende Entwicklungen im Bereich Gefahrenfeuer, unter anderem Lösungen zur Realisierung bedarfsgerechter Befeuerung von WEA, werden vorangetrieben.

Für den kombinierten Einsatz in Deutschland und nach internationalen Anforderungen gehen die neuen Kombifeuer mit Signalen für alle gängigen Tag- und Nachtbefeuerungen in Serie.

Speziell für die Nachtkennzeichnung von Windenergieanlagen, aber auch anderen Luftfahrthindernissen unter rauem Betrieb, sind die neuen LED-Hindernisfeuer (Turmfeuer) mit 10 cd und 32 cd konzipiert, deren Serienfertigung 2013 aufgenommen wird. Die Niederleistungsfeuer nach ICAO Typ A, konstant rot leuchtend, sind in zwei Bauformen verfügbar.

Für den Einsatz an Anlagen, deren Kennzeichnungssignale eine deutlich höhere Lichtstärke erfordern, wird das neuentwickelte Hochleistungsfeuer QHWB nach ICAO Typ B, mit einer Lichtstärke von 100.000 cd, in bedarfsorientierten Kleinserien gefertigt.

Jedes Quantec-Befeuerungssystem integriert das Potenzial für die Einbindung von Radarsystemen – strategieflexibel, also unabhängig davon, welcher der drei »konkurrierenden« technologischen Optionen letztendlich der Vorzug gegeben wird.

2014: Die neue Feuer-W-rot-Generation

Quantec Networks entwickelt ein gegenüber den Vorgängermodellen deutlich wirtschaftlicheres Feuer W rot in kleinem Kompaktgehäuse. Erstmals kommen in diesem Zusammenhang auch infrarot-LEDs zum Einsatz und für Regionen mit extremen winterlichen Witterungsverhältnissen, zum Beispiel in Skandinavien, gewährleistet ein integriertes Beheizungssystem eisfreie Abstrahlflächen der Befeuerungssysteme auch bei starkem Frost.

2015: Konzept: Bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung

Die Quantec Networks startet die Entwicklung eines modularen System-Konzeptes für die Realisierung Bedarfsgesteuerter Nachtkennzeichnung. Erste Ergebnisse werden auf den 24. Windenergietagen in Linstow im Rahmen der neu ins Leben gerufenen Quantec-Workshop-Reihe »TechWerk« präsentiert.

2016: Die Quantec Group entsteht.

Das enorm gewachsene Portfolio der Quantec Networks, das inzwischen sehr unterschiedliche Kernkompetenzen und Marktausrichtungen reflektiert, legt eine neue strategische Konstellation und Ausrichtung nahe: Die einzelnen Leistungszentren werden in eigenständige Gesellschaften überführt. Damit entsteht die Basis für die fokussierte Weiterentwicklung der einzelnen Geschäftsfelder. Die Quantec Group ist »geboren«.

2017: Konzentration auf Entwicklung und Produktion

Im Rahmen der Quantec-Group-Idee rücken die Quantec Networks und die überwiegend vertriebsstragegisch aufgestellte Quantec Signals näher zusammen. Während letzterer der internationale Vertrieb und die Kundenbetreuung übertragen wurde, konzentriert sich die Quantec Networks ab jetzt auf die Entwicklung und Produktion innovativer Gefahrenfeuersysteme.